Erbrecht

Nachfolgeplanung betrifft jeden. Nicht nur das eventuell mühsam erarbeitete Eigenheim soll nach einem Todesfall nicht unter den „Hammer“ kommen sondern auch die Nachfolge in einem Familienbetrieb oder Beteiligungen sind in manchen Fällen abzusichern. Ihr Privatvermögen soll von Erbschafts- und Schenkungssteuern nicht aufgezehrt werden, Ihr Erarbeitetes soll morgen kein Anlass von Streitigkeiten, insbesondere unter den nächsten Angehörigen, sein. 

Die steuerliche Vermögensnachfolge beginnt nicht erst mit dem Erbfall. Häufig endet sie dann. Beginnen sollte sie hingegen Jahrzehnte zuvor, da erbschafts- und schenkungssteuerliche Freibeträge für Zeiträume von jeweils zehn Jahren zusammengezählt werden. 

Unvorhergesehene Ereignisse können Sie von heute auf morgen unfähig machen, eigene Entscheidungen zu treffen. Werden Angehörige von dem profitieren, was Sie ihnen heute zugedacht haben? Welche Forderungen stellen Finanzamt, Sozialleistungsträger oder nicht bedachte Angehörige? Soll Ihr Vermögen einen bestimmten Zweck erfüllen  sollte eine Testamentsvollstreckung eventuell angeordnet werden, aber auch andere Gestaltungsmöglichkeiten kommen in Betracht. 

Der Eintritt eines Vorsorgefalles beginnt in einer Gesellschaft, in welcher die Lebenserwartungen steigen, häufig noch zu Lebzeiten. 

Wer vertritt Ihren Willen, wenn schnelles Handeln erforderlich wird, Sie aber vorübergehend oder dauerhaft nicht dazu in der Lage sind? Auch der nächste Angehörige kann dies ohne entsprechende Bevollmächtigung nicht. Instrumente wie Prokura, Generalvollmacht, Vorsorgevollmacht, Patienten- und ggf. Betreuungsverfügung sind dazu geeignete Mittel die einzelnen Bereiche sinnvoll abzusichern. Dazu ist es notwendig die individuellen Verhältnisse zu beachten und die jeweils geeigneten Vollmachten auf die entsprechenden Gegebenheiten anzupassen.

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